Begleitung
Das eigene Leben nicht wirklich zu leben kostet viel Energie. Auch wenn im Außen vieles erreicht wurde, kann innerlich dennoch das Gefühl entstehen, dass echte Erfüllung, innere Ruhe oder die Verbindung zu sich selbst fehlen.
Der Körper beginnt häufig Signale zu senden: innere Unruhe, Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafprobleme oder andere körperliche Beschwerden begleiten den Alltag. Der Beruf erfüllt nicht mehr oder wird zunehmend belastend. Innere Leere, Orientierungslosigkeit oder die Frage nach Sinn und echter Erfüllung werden spürbarer. Auch Konflikte in Beziehungen oder im beruflichen Umfeld können sich verstärken.
Erst wenn wieder mehr Bewusstsein, Verbindung zu sich selbst und innerer Fluss entstehen, wird ein Leben möglich, das sich innerlich wie äußerlich stimmig anfühlt.
Ich begleite bei
- körperlichen Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafproblemen oder Magen-Darm-Beschwerden (häufig Ausdruck innerer Belastungen oder anhaltenden Stresses)
- Frauengesundheit und Hormone: Zyklusbeschwerden, PMS, hormonelle Dysbalancen, Kinderwunsch, Schwangerschaft, Erschöpfungszustände und Wechseljahre
- Ängsten, innerer Unruhe, emotionaler Erschöpfung, Stress oder Burnout
- Gefühlen von Leere, Antriebslosigkeit, Frustration oder Sinnlosigkeit
- belastenden Beziehungsdynamiken und wiederkehrenden Konflikten in Partnerschaft, Familie oder Beruf
- fehlender Lebensfreude oder dem Gefühl, dauerhaft ausgelaugt zu sein
- Krisen, Lebensumbrüchen, Trennungen oder herausfordernden Entscheidungen
- Themen rund um Leistung, Verantwortung, Status, Geld oder emotionale Abhängigkeiten
Die Begleitung kann einmalig stattfinden, um ein konkretes Anliegen zu bearbeiten, oder mehrere Themen und Lebensbereiche über einen längeren Zeitraum umfassen.
In meiner Arbeit entsteht Raum, innere Prozesse bewusster wahrzunehmen und zu erkennen, was das eigene Leben belastet – und was wieder mehr Klarheit, Lebendigkeit und inneren Fluss fördern kann.
Durch meine Erfahrungen sowie vielfältige Aus- und Weiterbildungen hat sich ein ganzheitlicher psychologisch-systemischer Ansatz entwickelt. Mit Feingefühl, Klarheit und einem offenen Blick begleite ich Menschen individuell auf ihrem persönlichen Weg.
Meine Arbeitsweise
Mir ist es ein Herzensanliegen, unbewusste Themen sichtbar zu machen. Sie zeigen sich häufig in Form von körperlichen Beschwerden, Ängsten, Zweifeln, innerer Unruhe, Grübeleien oder Unentschlossenheit.
Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit besteht darin, nicht nur über das zu sprechen, was bereits bewusst und in Worte fassbar ist. Oft liegt unter dem Offensichtlichen noch etwas, das wir längst spüren, aber noch nicht benennen können.
Hier setze ich mit Focusing an.
Focusing ist eine achtsame, körperorientierte Methode, die dabei unterstützt, mit dem eigenen inneren Erleben in Kontakt zu kommen.
Manchmal wissen wir mit dem Kopf sehr genau, was los ist – und kommen trotzdem nicht weiter. Wir haben eine Situation analysiert, darüber gesprochen und vielleicht sogar verstanden, woher bestimmte Gefühle oder Verhaltensweisen kommen. Und dennoch bleibt da etwas: eine Anspannung, ein ungutes Gefühl oder das Empfinden, dass etwas noch nicht ganz stimmig ist.
Der Körper weiß oft mehr, als wir denken
Focusing wurde von dem Philosophen und Psychotherapeuten Eugene T. Gendlin entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Wahrnehmung dessen, wie sich eine Situation als Ganzes im Körper anfühlt.
Gendlin bezeichnete dieses zunächst noch unklare körperliche Erleben als Felt Sense.
Vielleicht kennen Sie das: Sie denken an eine Person, eine Entscheidung oder eine bestimmte Situation und spüren unmittelbar etwas – einen Druck im Brustraum, einen Knoten im Bauch, Enge oder Unruhe. Vielleicht aber auch Weite oder Erleichterung.
Im Focusing versuchen wir nicht, dieses Empfinden sofort zu erklären oder zu verändern. Wir wenden uns ihm aufmerksam und neugierig zu.
Statt zu fragen „Warum ist das so?“, richten wir die Aufmerksamkeit nach innen:
„Wie fühlt sich das Ganze gerade in mir an?“
Welche Empfindungen, Worte oder Bilder tauchen auf? Was verändert sich, wenn ich dem, was da ist, ein wenig Raum gebe?
Manchmal entsteht dabei eine spürbare Veränderung: Der Atem wird freier, eine Spannung lässt nach oder ein Zusammenhang wird plötzlich klarer. Gendlin bezeichnete diese Veränderung als Felt Shift.
Focusing kann besonders hilfreich sein bei innerer Unruhe, schwierigen Entscheidungen, wiederkehrenden Mustern oder dem Gefühl:
„Da ist etwas in mir, aber ich weiß noch nicht genau, was.“
In meiner Begleitung kann Focusing dort Raum bekommen, wo Worte und rationales Verstehen allein nicht weiterführen. Es geht nicht darum, etwas zu erzwingen, sondern dem eigenen inneren Prozess wieder mehr zu vertrauen.
Denn manchmal braucht es nicht noch mehr Analyse oder eine schnelle Lösung.
Manchmal braucht es zunächst Raum, um still genug zu werden, damit das Eigene wieder hörbar wird.
Die Basis stärken
In meiner Arbeit begegnet mir immer häufiger, wie wesentlich es sein kann, zunächst bei der Basis anzusetzen. Bevor wir uns tieferliegenden Themen zuwenden, lohnt sich manchmal der Blick auf die grundlegenden Bereiche unseres Lebens.
Wie stabil ist eigentlich das Fundament, auf dem unser Leben steht?
Dazu gehören Körper, Schlaf, Bewegung, Ernährung, die Verbindung zur Natur, Wohnen, Beziehungen und Beruf. Gerade diese scheinbar selbstverständliche Ebene wird häufig vernachlässigt – obwohl sie einen wesentlichen Einfluss darauf haben kann, wie wir uns fühlen und unserem Leben begegnen.
Manchmal liegt ein wichtiger Schlüssel deshalb nicht darin, noch tiefer zu suchen, sondern zunächst das Naheliegende wieder in eine gute Ordnung zu bringen.
Kosten:
Die Einzelbegleitung eignet sich sowohl in Krisenzeiten und um akute Themen anzuschauen und zu bearbeiten, wie auch für länger andauernde Prozesse und große Lebensumbrüche. In solchen Fällen sind in der Regel 5–10 Sitzungen empfehlenswert. So kann die Bewusstwerdung in den Alltag integriert werden und nachhaltige Veränderung geschehen.
Preis: 150 € / 60 Minuten